Mittwoch, 17. Februar 2010
bagatelle XLII - chaotische zustände


was sie mir sagen mag wohl stimmen, angehen und wahr sein, aber es hilft mir keinen schritt und tritt weiter und bevor ich ach und weh rufe und noch mehr furcht und elend verbreite sollte ich ihnen darlegen, vielleicht ist es wünschenswert, zuvorkommend und höflich, dass ich in ein paar worte ihnen erkläre was der grund für dieses stück unverständliches geschreibe ist was sie ja gar nicht von mir gewohnt sind weil sie mich alle kennen als ein behutsamer, vorsichtig formulierender autor wenn es auch nur um bagatellgeschichten geht, aber das macht gerade die sache so kolossal unangenehm und unverträglich auch weil es nur einen hardwarefehler betrifft in oder an meinem tastaturenbrett, womit ich seit einigen tagen mit keiner möglichkeit großgeschrieben buchstaben oder kapitalen schreiben kann – sie wissen wie sehr wir die brauchen um anständige sätze zu bauen weil es so viele substantive und substantiv gebrauchten adjektive und sonstige beiwörter gibt - und das noch großere übel ist das fehlen des punktes, womit ich das lesezeichen meine, was die ursache dafür ist dass ich keine verständlichen sätze schreiben kann die mit einem großen buchstaben anfangen und pünktlich enden, was wiederum zu diesen einsatzsätzen führt welche für nicht direkt betroffenen schier unlesbar darstehen und desto peinlicher ist die ganze geschichte weil vor einigen tagen alles noch optimal funktionierte was ich mit einem beispiel illustrieren kann indem ich versuchen werde das wort ‘hut’ in großgeschrieben buchstaben gefolgt vom lesezeichen ‘punkt’ zu schreiben und noch vor drei tagen sah man, vettgedruckt sogar, sehen sie selber, hier HUT. fehlerfrei und unbekümmert und das ist jetzt völlig aus und vorbei und wenn sie wüssten wie das einem in seiner bewegungsfreiheit einschränkt, man will es nicht wissen, und daher kommt es dass ich jetzt unvorbereitet schließe und mich selber und sie auch in fragender trauer hinterlasse weil

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